Methodenrepertoire

Jede zwischenmenschliche Beziehung gestaltet sich einzigartig. Das verlangt von mir als Psychotherapeut ein sehr individuelles Vorgehen, Erfahrung und ein Gespür für den richtigen Moment. Je nach Situation, entscheide ich mich, in Abstimmung mit Ihnen und Ihren Zielen, für die passendste Methode für den nächsten Schritt.

 

Dabei ist jede psychotherapeutische Sitzung getragen durch folgende Grundwerte: Verschwiegenheit, Anonymität, Freiwilligkeit, Neutralität, Empathie, Wertschätzung & Gewaltfreiheit.

 

Im Folgenden gebe ich Ihnen einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Methoden die ich verwende.

Systemische Familientherapie

Die systemische Therapie ist ein psychotherapeutisches Heilverfahren mit dem Ziel menschliches Leiden zu verstehen, zu lindern und zu beenden. Als Grundlage dient ihr eine systemische Denkweise. Systemisch meint dabei, dass ein Problem immer in einem bestimmten Kontext zu verstehen ist. Gelingt es, diesen Kontext in einem guten Abstand zu erkunden findet man vielleicht bestimmte lösungs- und oder problemerhaltende Muster. 

Als systemischer Therapeut erkunde ich in zieloffener Weise diese Muster. Dadurch kommt man möglicherweise in einen Zustand wo es nicht mehr darum geht krampfhaft Probleme zu lösen oder zu analysieren, sondern vielleicht viel eher darum sich von dem einen oder anderen Problem zu lösen oder den Fokus neu auszurichten. 

Durch diesen neu gefundenen Blickwinkel erscheint "das Problem" in einem anderen Licht und verliert so an Macht. Dadurch werden Handlungsspielräume und Ressourcen wieder sichtbar und führen zu mehr Lebensqualität.

 

Man könnte auch sagen: "Gestern standen wir noch vor dem Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter."

Warum heißt es Systemische Familientherapie?

 

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Arbeit mit dem Systembrett | Arbeit mit Bodenankern

 

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Somatic Experiencing

Somatic Experiencing ist eine körperorientierte traumatherapeutische Methode mit dem Ziel der Wiederherstellung der Selbstregulierung des Organismus. Nach lebensbedrohlich erfahrenen Situationen kommt es oft zu Schmerzen, Übererregbarkeit, Ängsten, Depressionen, Dissoziation, Schlaflosigkeit etc.. Somatic Experiencing setzt bei den Körperempfindungen und den physiologischen Reaktionen des Nervensystems an.

In der Arbeit pendelt man mit der Aufmerksamkeit zwischen stabilisierenden Ressourcen und der für das Nervensystem überwältigenden Erfahrung. So wird die blockierte Überlebensenergie sanft gelöst und das Nervensystem findet zu seiner ursprünglichen Selbstregulationsfähigkeit zurück.

Die Methode wurde von dem amerikanischen Traumatherapeuten Peter A. Levine entwickelt und integriert neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung in die Therapie.

 


Idiolektik | Die Kunst des Fragens 

Die Idiolektik ist eine besondere Form der Gesprächsführung die auf den Idiolekt, die Eigensprache des Menschen fokussiert. Sie nutzt die Kraft des Fragens indem sie die Aufmerksamkeit auf die Ressourcen also die vermeintlich unverfänglichsten Schlüsselworte legt und dort offen nachfragt.

Jenseits der lexikalischen Bedeutung solcher Schlüsselworte stecken immer sehr individuelle Assoziationen und Verbindungen. Gelingt es dort nachzufragen, öffnen sich Türen in die lebendige Welten unseres Gegenübers.

 

Grundprinzipien der Idiolektik:

Wertschätzung, Respekt, Zieloffenheit, Präsenz, minimale Interpretation, minimale Intention, minimale Intervention

 

Zuhören statt reden!

Fragen statt raten! Respektieren statt recht haben! ...

Und vielleicht verstehen?